Letztes Feedback

Meta





 

Inspiriert

Auch heute muss ich wieder feststellen, dass das Wissen aus den Vorlesungen häufig nicht nur dort zurückbleibt, sondern tatsächlich im wahren Leben anzuwenden ist und auch noch interessant sein kann (und genau das hat mir wahrscheinlich in der Oberstufe im Mathekurs gefehlt!).

In Kulturwissenschaften haben wir uns heute mit der Analyse von Werbeplakaten beschäftigt und wer hätte gedacht, wie viel man alles in so eine Werbung hineininterpretieren kann. Manchmal neigt man dann vielleicht dazu Dinge zu überinterpretieren und ich bin mir auch nicht so ganz sicher, dass das Interpretierte immer genauso die Intention der Plakatentwerfer war, aber es ist doch trotzdem faszinierend so eine Werbung mal in seine ganzen semantischen Einzelheiten zu zerpflücken.

Verblüfft war ich aber schließlich auch, als ich auf dem Nachhauseweg plötzlich merkte, dass ich an jeder U-Bahn-Haltestelle anfing, sämtliche Werbeplakate zu analysieren – was sehe ich?, wie ist das Farbzusammenspiel und die Komposition?, welche Assoziationen ruft das Abgebildete bei mir hervor?, was soll ich wohl jetzt als Betrachter empfinden?, und, und, und.

Nicht nur hat mir das ganze Analysieren Spaß gemacht und die Fahrt ging im Nu vorüber, ich habe mir auch irgendwie selbst gezeigt, dass ich genau das Richtige studiere. Und diese Erkenntnis ist meines Erachtens ein wahrer Luxus, denn ich glaube, nicht viele können das von sich behaupten.

 

 

1 Kommentar 24.5.12 18:01, kommentieren

Übersetzen

Tja viele Kurse, die etwas mit unseren Fremdsprachen zu tun haben, sind dieses Semester nach offiziellem Studienverlaufsplan leider nicht übrig geblieben. Da wird man drei Semester lang wunderbar intensiv mit der Sprache konfrontiert und ein Semester vorm Auslandssemester hat man dann nur noch drei Übersetzungskurse (in denen leider fast hauptsächlich Deutsch gesprochen wird) – diese Logik soll mal einer verstehen!

Für mich als wahre Fremdsprachenliebhaberin sind diese Kurse jedoch trotzdem die Höhepunkte in jeder Woche, wobei mir der Mittwochskurs (Übersetzen: Deutsch – Englisch) mit Abstand am meisten Freude bereitet. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man sich hier richtig schön in der Fremdsprache austoben kann und wer Spaß daran hat frei zu übersetzen, mit der Sprache zu spielen und neue Satzkonstruktionen auszuprobieren, der wird mir zustimmen.

Auch heute gab es wieder einen Zeitungsartikel über die Eurokrise zu übersetzen und dabei ist mir aufgefallen, dass der Übersetzungskurs nicht nur dazu dient die Technik des Übersetzens zu perfektionieren, sondern, dass man durch den ständigen Kontakt mit diesen politischen Themen ebenfalls bestens auf dem Laufenden gehalten wird, was so in der Welt passiert. Die Inhalte brennen sich quasi beim Übersetzen klammheimlich ins Gehirn ein. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, würde ich mal sagen. Darum lautet mein Fazit des Tages: Studieren macht Spaß und erweitert den Horizont!

 

23.5.12 20:00, kommentieren

Studentenleben als Pendler - Zeit sinnvoll nutzen

Die meisten Studenten entscheiden sich bei Aufnahme ihres Studiums dazu in die Stadt ihrer Hochschule zu ziehen. Manche, so wie ich, entscheiden sich aber aus den unterschiedlichsten Gründen dagegen und pendeln stattdessen jeden Tag zu ihrer Almer Mater.

Bereut habe ich persönlich  diese Entscheidung definitiv nie  – natürlich gibt es Tage, an denen es einem mächtig auf die Nerven gehen kann auf die Pünktlichkeit von Bus und Bahn zu hoffen, aber an den meisten Tagen, so wie heute zum Beispiel, macht es Freude bei sonnig-warmem Wetter am Rheinufer entlang zum Hauptbahnhof zu laufen oder in der Bahn zu sitzen und noch mal die Notizen der Vorlesungen durchzugehen. Zuhause würde ich das wahrscheinlich nicht zwangsläufig machen, durch Pendeln kann man sich jedoch die Zeit optimal vertreiben und dazu noch den strahlendblauen Himmel im Vorbeifahren bewundern (und sogar die gefühlten 30°C im Zugabteil stören mich dann nicht mehr).

Für mich gibt es häufig keine bessere Art und Weise für Klausuren auswendig zu lernen, ein Buch zu lesen oder, so wie heute, sich einen Vortrag einzuprägen. Natürlich ist jeder ein anderer Lerntyp, auf mich hat es jedenfalls etwas unglaublich Entspannendes im Zug zu sitzen, ein gewisses Gewirr um mich zu haben und das dann sozusagen als Hintergrundmusik für meine kleine Lerneinheit zu nutzen.

Also, Pendeln ist gar nicht so schlimm (meistens zumindest), denn man kann ja nebenher noch sinnvolle Dinge erledigen, die man sonst vielleicht gar nicht in Angriff nehmen würde. Und als Pendler plagt einen natürlich immer so ein bisschen das schlechte Gewissen, wenn man mal “nur“ Bahn gefahren ist. In diesem Sinne, ein Hoch aufs produktive Pendeln.

3 Kommentare 22.5.12 21:26, kommentieren

Facebook - nur negativ?

Man hört es immer wieder in den Medien, in den Vorlesungen und von der Oma (Ja damals, da haben wir uns noch richtig mit unseren Freunden getroffen!): Facebook ist böse; die spionieren ihre Nutzer aus und klauen die Daten; und so weiter und so fort.

Na ja, das mag ja auch alles stimmen. Wer weiß schon wirklich, was mit seinen Daten passiert und in wessen Hände sie gelangen? Besorgniserregend und ein bisschen “freaky“ ist das allemal.

Aber auf der anderen Seite ist Facebook (hier stellvertretend für sämtliche soziale Netzwerke) nun mal eine Plattform, auf der jeder ganz wissentlich Informationen über sich selbst veröffentlicht. Wer nicht möchte, dass Facebook Daten über ihn sammelt, der wird nicht gezwungen ein Profil zu erstellen. Und seien wir doch mal ehrlich: es macht ja auch Spaß Fotos mit anderen zu teilen und darüber zu diskutieren, seine Meinung zu vertreten und irgendwelche Like-Buttons zu drücken oder ganz einfach persönliche Neuigkeiten zu verbreiten. Und wenn man dauernd nur darüber nachdenkt, dass Facebook alle Aktivitäten speichert, wird einem irgendwo auch ein bisschen dieser Spaß-Faktor genommen. Dann kann man ja gar nichts mehr kommentieren, hochladen oder anklicken und wofür sollte ein Profil dann noch gut sein?

Facebook ist ein soziales Netzwerk, das (wie das Wort „sozial“ ja schon sagt) es seinen Nutzern ermöglicht sich miteinander zu verbinden und es wäre schade (und langweilig!), wenn niemand mehr irgendetwas mit anderen teilen wollen würde. Dann müsste es Facebook auch gar nicht mehr geben, denn „Menschen einander näher zu bringen“ ist ja der Grundgedanke, der dahinter steckt. Ich denke, man muss eben ganz genau abwägen, welche Informationen man dem Rest der Welt zugänglich macht und dann kann man vielleicht das ein oder andere Mal “vergessen“, dass diese Daten in irgendwelchen Datenbänken schlummern werden.

 

2 Kommentare 21.5.12 18:25, kommentieren