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Studentenleben als Pendler - Zeit sinnvoll nutzen

Die meisten Studenten entscheiden sich bei Aufnahme ihres Studiums dazu in die Stadt ihrer Hochschule zu ziehen. Manche, so wie ich, entscheiden sich aber aus den unterschiedlichsten Gründen dagegen und pendeln stattdessen jeden Tag zu ihrer Almer Mater.

Bereut habe ich persönlich  diese Entscheidung definitiv nie  – natürlich gibt es Tage, an denen es einem mächtig auf die Nerven gehen kann auf die Pünktlichkeit von Bus und Bahn zu hoffen, aber an den meisten Tagen, so wie heute zum Beispiel, macht es Freude bei sonnig-warmem Wetter am Rheinufer entlang zum Hauptbahnhof zu laufen oder in der Bahn zu sitzen und noch mal die Notizen der Vorlesungen durchzugehen. Zuhause würde ich das wahrscheinlich nicht zwangsläufig machen, durch Pendeln kann man sich jedoch die Zeit optimal vertreiben und dazu noch den strahlendblauen Himmel im Vorbeifahren bewundern (und sogar die gefühlten 30°C im Zugabteil stören mich dann nicht mehr).

Für mich gibt es häufig keine bessere Art und Weise für Klausuren auswendig zu lernen, ein Buch zu lesen oder, so wie heute, sich einen Vortrag einzuprägen. Natürlich ist jeder ein anderer Lerntyp, auf mich hat es jedenfalls etwas unglaublich Entspannendes im Zug zu sitzen, ein gewisses Gewirr um mich zu haben und das dann sozusagen als Hintergrundmusik für meine kleine Lerneinheit zu nutzen.

Also, Pendeln ist gar nicht so schlimm (meistens zumindest), denn man kann ja nebenher noch sinnvolle Dinge erledigen, die man sonst vielleicht gar nicht in Angriff nehmen würde. Und als Pendler plagt einen natürlich immer so ein bisschen das schlechte Gewissen, wenn man mal “nur“ Bahn gefahren ist. In diesem Sinne, ein Hoch aufs produktive Pendeln.

22.5.12 21:26

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


/ Website (23.5.12 21:24)
Liebe Mitstudentin,

ich komme persönlich aus einem kleinen Dorf, etwa 120km von Köln. Jeden Tag zwischen diesen beiden Orten pendeln, käme für mich also nicht in Frage.

Nun wohne ich aber zusammen mit meinem Freund in Köln-Porz. Ist ja auch nicht unbedingt neben der FH, sodass man durchaus sagen könnte, dass ich auch jeden Tag meine 45 Minuten bis in die Südstadt pendele. Gerade heute sagte mir jemand, dass ihr das viel zu viel wäre.
Und ich antwortete genau das, was du hier geschrieben hast: Man kann die Zeit wirklich super nutzen! Ich meine, am Anfang ist das alles vielleicht noch spannend. Da entdeckst du wirklich schöne Dinge durch das Zugfenster, abseits des Gleises. Aber irgendwann wird die Fahrt selber nicht mehr so spannend. Man hört auf, aus dem Fenster zu starren und fängt an sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Da ist es wirklich praktisch einen großen Vorrat an Unterlagen mitzunehmen, die man alles durcharbeiten oder lernen kann. Und schwupps, hat man sich eine Stunde lernen zu Hause gespart und kann die Zeit für andere Sachen nutzen oder hat Dinge geschafft die man - wie du es so schön sagst - "vielleicht gar nicht in Angriff nehmen würde".


Sonnenkind13 (25.5.12 14:52)
Aloha!

Deine Ansichten teilte ich bis Anfang des 3. Semesters auch allemal! Wir wollten uns sogar ein "I love pendeln" Tshirt machen lassen,weil es ja doch schon ganz amüsant sein kann, wenn du zB mit mehreren jeden Tag pendelst, so lernt man seine Kommilitonen besser kennen und inzwischen sind es auch meine Freundinnen geworden :-)
Früher konnte ich auch viele Hausaufgaben erledigen oder habe ein Buch gelesen, was ich im nu durch hatte, da das tägliche hin-und her dafür sorgte, dass ich ausreichend Stunden hatte, um gut voran mit dem Lesen zu kommen :D
Aber inzwischen bin ich doch ein wenig genervt. Vielleicht liegt es daran, dass wir uns im Sommersemester befinden. Klar, ist es schön rauszuschauen und überall das blühende Grün zu sehen, doch das macht mich eher traurig, weil ich mich viel lieber auf diese Wiesen und Felder legen möchte und einfach die Seele baumen lassen ;-)
Ich weiß allerdings wofür das Pendeln gut ist: so habe ich eindeutig weniger Ausgaben und dieses Geld wird dann wunderbar für das Auslandssemester genutzt


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